Bronckhorststr. 4
44319 Dortmund-Asseln
Rufen Sie uns an!
0231 / 278156

Haare

Haar- und Kopfhauterkrankungen gehören zu den kompliziertesten Erkrankungen im Fachgebiet der Dermatologie. Kaum eine Struktur des menschlichen Organismus ist so empfindlich wie die Haarwurzel. Zahlreiche Einflüsse von innen oder außen können daher das Haarwachstum stören.

Haarausfall

Viele Formen des akuten Haarausfalls treten aufgrund spezieller Lebensumstände auf und sind dann zum Glück zeitlich begrenzt und oftmals rückbildungsfähig. Diese Formen des Haarausfalls müssen jedoch von schwereren und nicht immer reversiblen Varianten von Haarausfall fachärztlich abgegrenzt werden.

Haar- und KopfhauterkrankungenZu dieser problematischen Gruppe gehört die des hormonell bedingten erblichen Haarausfalls (Alopecia androgenetica). Sie entsteht durch eine veranlagungsbedingte erhöhte Empfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber männlichen Sexualhormonen (Androgenen). Dies gilt gleichermaßen für Männer und Frauen. Bei Männern ist dies die häufigste Form von Haarausfall.

Die zweithäufigste Form ist der kreisrunde Haarausfall (Alopecia areata). Er kann in jedem Alter und bei beiden Geschlechtern gleichermaßen auftreten.

Haarverlust oder Haarwachstumsstörungen erfordern eine spezielle und gründliche Differenzialdiagnostik, um die Ursache des Haarausfalls zu ermitteln. Dazu gehört neben einer gründlichen Erhebung der individuellen Krankengeschichte u.a. das sog. Trichogramm. Das Trichogramm hat für die Diagnose von krankhaftem Haarausfall die gleiche Bedeutung wie ein Blutbild für die Diagnose anderer Krankheiten. Dem Patienten werden Haare entnommen und deren Zustand und die individuelle Entwicklungsphase mikroskopisch bestimmt. Ergänzend dazu müssen zumeist weitere Blutuntersuchungen zur Diagnosestellung durchgeführt werden.

Vor allem bei der Alopecia androgenetica hängt ein Behandlungserfolg maßgeblich vom Stadium des Haarausfalls ab. Haare, die einmal ausgefallen sind, werden in aller Regel nicht mehr nachwachsen. Auch wenn kosmetische Haarwuchsmittel und scheinbare "Wunderwässerchen" große Hoffnungen wecken: Einen nachweislichen Effekt können sie nicht bieten. Einige neue Medikamente ermöglichen es allerdings, den Haarausfall zu stoppen. Die Behandlungsmethoden sind für Männer und Frauen unterschiedlich und gehören unbedingt in die Hände des versierten Facharztes.

zurück zur Übersicht


Rufen Sie uns an!
0231 / 278156