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Venen / Besenreiser

Besenreiser sind kleinste erweiterte Venen dicht unter der Haut, die mit Blut gefüllt sind und daher durch die Haut als hellrote Gefäßbäumchen, dunkelblaue Äderchen oder rötliche Flecken sichtbar werden. Sie werden so bezeichnet, weil sie einem Besenreisig ähnlich sehen. Sie treten vor allem bei Frauen ab dem 40. Lebensjahr auf, kommen jedoch auch bei entsprechender Veranlagung früher und auch bei Männern vor. Besenreiser sind vor allem ein kosmetisches Problem. Viele Menschen wünschen daher aus optischen Gründen eine wirksame Beseitigung.

Venen / BesenreiserIm Gegensatz zu größeren Krampfadern (Varizen) sind Besenreiser nicht krankhaft und verursachen keine ernsthaften Beschwerden. Sie können jedoch auf eine gewisse Venenschwäche hindeuten. Daher sollte vor einer Behandlung grundsätzlich ausgeschlossen werden, dass eine Erkrankung des tiefen oder oberflächlichen Venensystems vorliegt. Dies erfolgt über eine moderne und schmerzfreie Ultraschalluntersuchung (Doppler-Sonografie bzw. Lichtreflexionsrheographie).

Für die Behandlung von Besenreisern gibt es verschiedene Methoden. Am besten bewährt hat sich die Verödungsbehandlung (Sklerotherapie). Dazu wird in die erweiterte Vene eine Flüssigkeit (Aethoxysklerol 0,5%-1%) eingespritzt. Dies verursacht eine Reizung der Venenwand, die zum Verschluss des Gefäßes führt. Typische Folge der Verödung ist zunächst eine Blutgerinnung in den behandelten Gefäßen, die sich in Form von deutlicher sichtbaren Gefäßkonturen zeigt. Dies ist ein erwünschter Effekt, der eine erfolgreiche Behandlung anzeigt. Im Laufe des Heilungsprozesses der Entzündung verkleben die Gefäßwände miteinander und verschließen das Gefäß. Die verödeten Besenreiser verblassen und werden vom Körper resorbiert. Diese Behandlung ist nebenwirkungs- und schmerzarm und kann beliebig oft wiederholt werden.

Die Lasertechnik hat sich bei der Behandlung von Besenreisern bislang nicht durchsetzen können, weil oft kleine Narben oder störende Verfärbungen der Haut zurück bleiben und die bläulichen Besenreiser nicht erfolgreich behandelt werden können. Die Behandlung von sehr feinen, rötlichen Besenreisern ist neuerdings jedoch durch eine innovative Lasertherapie möglich geworden. Diese rötlichen Äderchen sind oftmals so fein, dass sie mit der Verödungstherapie nicht entfernt werden können. In vielen Fällen empfiehlt sich daher eine Kombinationstherapie, bei der nach der Verödung die verbliebenen rötlichen Besenreiser entfernt werden.

In unserer Praxis werden beide Therapiemöglichkeiten angeboten.

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